„Ihr habt hier aus Nichts etwas geschaffen und die ganze Schule mit reingenommen – bei solchen Projekten ist die Zukunft gesichert“, sagte Andreas Haltmayr, Vorstandsmitglied der Sparkasse Ulm, bei der Preisverleihung des Ulmer Jugendpreises 2026 am 8. Juli.
Mit diesen Worten würdigte er das Projekt der Schülerfirma – „Green Spot“, welches mit dem 1. Platz sowie 3.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet wurde. Als Schülerfirma hatten wir schon sehr lange den Wunsch geäußert, ein Schülercafé zu eröffnen. Für dieses Ziel hatten wir lange Zeit keine feste Grundlage. Mit unserer Schulterrasse, dem sogenannten „Green Spot“, konnten wir aus einem ungenutzten Ort im S-Trakt unserer Schule die Grundlage für das Schülercafé schaffen. Geplant sind dort unter anderem ein gesundes und leckeres Angebot, wie beispielweise Eis ohne Verpackungsmüll und viele weitere nachhaltige Ideen. Besonders wichtig war uns, alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Wir haben einen klassen- und jahresübergreifenden Treffpunkt für unsere Mitschülerinnen und Mitschüler geschaffen. Dadurch können sich diese gemeinsam austauschen sowie Zeit miteinander verbringen. Wir möchten weiterhin mit regionalen Partnern zusammenarbeiten und legen großen Wert auf unser Share-Konzept. Bestimmte Dinge, wie zum Beispiel der Grill, können ebenfalls von anderen Klassen genutzt werden. Wir achten dabei auf Wiederverwendung von Geschirr und vermeiden unnötige Verpackungen. Damit greift die Schülerfirma mit dem Projekt „Green Spot“ genau die Aspekte auf, die beim Ulmer Jugendpreis im Mittelpunkt stehen.
„Mit dem Ulmer Jugendpreis 2026 zeichnen wir […] Schülerinnen und Schüler aus der Region aus, die mit ihren Projekten Verantwortung übernehmen – für Umwelt, Gesellschaft und ein zukunftsfähiges Miteinander“, schreibt die Kreissparkasse Ulm. Diesem Leitgedanken folgten auch in diesem Jahr zahlreiche inspirierende und beeindruckende Projekte. Von nachhaltigen Schulhöfen über gelebte Inklusion bis hin zu Umwelt- und Klimaschutz war bei diesem Wettbewerb alles dabei! Diese Vielfalt an Projekten führte allerdings gleichzeitig zu einer hohen Konkurrenz. Genau dies sorgte für Spannung und Aufregung während der Preisverleihung. Umso größer war unsere Freude, als bei der Preisverleihung unser Name für den ersten Platz aufgerufen wurde. Zum Schluss konnten alle glücklich den Raum verlassen, da unabhängig von der Platzierung alle teilnehmenden Gruppen einen kleinen „Ulmer Spatz“ aus Beton erhielten.

Dieses nachhaltige Konzept des Green Spots wollen wir auch künftig noch mit weiteren nachhaltigen Projekten und Angeboten erweitern. Genau so ist aus einer einzigen Idee, der Gestaltung einer Terrasse, ein wundervolles Projekt mit so vielen nachhaltigen Möglichkeiten entstanden, die unsere Schule auch noch langfristig bereichern werden.
Abschließend bedanken wir uns ganz herzlich bei den mitwirkenden Schülerinnen und Schülern. Ebenfalls bedanken wir uns bei den unterstützenden Lehrkräften: Frau Jung, Frau Weller, Herr Lohrer, Herr Arnold und Herr Brandl, die die Umsetzung anderer vielfältiger Ideen ermöglicht haben.
(Ein Bericht von Elias Kasalias, Erjesa Jakupi und Jule Peters)
Bericht im Holzwurm (nicht barrierefrei)


