„Heute habt ihr nicht nur bewiesen, dass ihr teamfähig seid, sondern auch viel Durchhaltevermögen mitbringt“ – mit diesen Worten wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Robotik-Wettbewerbs „IFM-School Robotics Challenge“ in Kressbronn am Bodensee von den Organisatoren begrüßt.
Seit über 10 Jahren wird der Robotik-Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum und der Stadt Kressbronn organisiert und von der Firma IFM finanziell unterstützt. „Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es ein großes Event, dem sie das ganze Schuljahr entgegenfiebern. Bei so einer außerschulischen Veranstaltung können sie zeigen, was sie gelernt haben“, so die Leiterin der Robotik-AG, Natalya Wenzlawski.
Am 25. Juni 2026 sind in Kressbronn insgesamt 31 Teams in den drei Kategorien Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe von unterschiedlichen Schulen aus den Kreisen Bodensee, Ravensburg und Biberach gegeneinander angetreten. Die CLG war diesmal mit 8 Teams vertreten und hat den Erfolg vom letzten Jahr wiederholt: Das Team „Delta5“ von Helena Kleis (Klasse 6e) hat den 1. Preis in der Kategorie Unterstufe nach Laupheim geholt!
Ziel des Wettbewerbs war es, einen selbstgebauten Roboter so zu programmieren, dass er vorab definierte Aufgaben auf einem Spielfeld autonom lösen kann. So musste beispielsweise in einer Aufgabe der Roboter zu einer Pappwand vorfahren, 10 cm davor 15 Sekunden lang stehenbleiben und anschließend die gleiche Strecke zurückfahren. Bei einer anderen Aufgabe sollte der Roboter einen Pappbecher in die Mitte des Spielfeldes versetzen und danach einen Schwamm von einem grünen Feld in ein blaues Feld transportieren. Anspruchsvoll war auch die Aufgabe, bei der der Roboter einer Linie mithilfe eines Farbsensors folgen musste. Dabei durfte der Roboter weder die Gegenstände noch die dargestellten Fahrbahnbegrenzungen überfahren oder berühren.

Der Wettbewerb ging über 3 Wettkampfrunden, und pro Runde konnte jedes Team seine gelösten Aufgaben präsentieren und somit Punkte sammeln. Zwischen den einzelnen Wettkämpfen durften die Teilnehmenden ihre Programme verbessern und die Roboter umbauen. „Der Wettbewerb verlangt viel Konzentration, gute Teamfähigkeit und grundlegende Programmierkenntnisse“, so die Lehrerin Frau Wenzlawski. Unsere Schülerinnen und Schüler haben das an diesem Tag beweisen können. Denn alle Teams haben gute Platzierungen erlangt und konnten sich von Runde zu Runde verbessern. „Dafür, dass die Unterstufenschülerinnen und -schüler zum ersten Mal zu einem solchen Wettbewerb angetreten sind, ist es eine großartige Leistung“, so die Betreuerin Natalya Wenzlawski.
An dieser Stelle möchte sich Frau Wenzlawski sowohl bei den Organisatoren des Wettbewerbs als auch bei der Firma IFM für diese großartige Idee zur Förderung des Nachwuchses im Bereich Technik und Informatik recht herzlich bedanken. Ein Extradankeschön geht auch an alle engagierten Eltern, die sich bereit erklärt haben, eine Fahrgemeinschaft anzubieten, und insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler zum Wettbewerb begleitet haben.

