Am 31. März machte sich die Kunst-AG „Kunstlabor“ in den Osterferien auf den Weg nach Stuttgart – auf der Suche nach Inspiration und mit dem Wunsch, Kunst auch einmal im Original zu erleben. Ziel der Exkursion waren die Staatsgalerie sowie das Kunstmuseum.
Einige Schülerinnen begeisterten sich besonders für die feine holländische Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts, andere waren fasziniert von den Marmorskulpturen. Vieles wurde aufmerksam betrachtet, manches bewundert, anderes kritisch hinterfragt. Schnell zeigte sich, dass die Auseinandersetzung mit Kunst ein sehr individuelles Tempo erfordert: Während einzelne Werke manche zu längeren Gesprächen über Malweise und Ikonografie anregten, waren sie für andere nur einen kurzen Blick wert. So bewegten sich die Schülerinnen schließlich in eigenem Tempo durch das Museum, bevor man sich zum gemeinsamen Mittagessen wiedertraf.
Nach dem Mittagessen konnten die Teilnehmenden den Nachmittag frei gestalten – sei es durch einen erneuten Besuch der Staatsgalerie, um weitere Werke zu entdecken, oder bei einem entspannten Stadtbummel.
Am späten Nachmittag traf sich die Gruppe im Kunstmuseum wieder, wo moderne und zeitgenössische Positionen der Kunst im Mittelpunkt standen. Besonders die Wechselausstellung mit Arbeiten der jungen französischen Künstlerin Nadira Husain machte deutlich, dass sich nicht jedes Werk auf den ersten Blick erschließt. Oft braucht es Zeit und den Willen sich einzulassen, und manchmal auch Hintergrundwissen, um sich den Werken anzunähern.
Gegen Ende des Tages wurden die Sitzpausen immer häufiger und länger – der „Speicher“ war gefüllt mit Eindrücken, alle hatten sich sattgesehen. Um 18 Uhr trat die Gruppe schließlich, nach einem langen, aber schönen Tag, die Heimreise an.


