Erschütternd ist sie jedes Mal, die Lehrfahrt in die KZ-Gedenkstätte in Dachau des 9. Jahrgangs. In diesem Jahr war der 80 Jahrestag der Befreiung des im März 1933 errichteten Konzentrationslagers durch die US-Armee. – Zwölf Jahre lang erlitten an diesem Ort Menschen unvorstellbares Leid, weil sie andere politische Ansichten vertraten als das NS-Regime, weil sie Juden oder Sinti und Romer waren oder Homosexuelle. Schätzungen zufolge waren dort insgesamt mehr als 200.000 Menschen dem NS-Terror ausgesetzt und 41.500 ihnen starben an den menschenverachtenden Haftbedingungen vor Ort.
Dachau ist ein Ort des Entsetzens, der Fassungslosigkeit und der Trauer. Für die Schülerinnen und Schüler war diese Fahrt sehr lehrreich: „Unsere Erkenntnisse aus unserem Besuch sind, dass wir dafür sorgen müssen, dass so etwas nie wieder passieren darf. Wir sind uns auch einig, dass jeder Mensch gleich ist und man keinen Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion, Aussehen, Denken und Meinung anders behandeln sollte.“ Das ist die Erkenntnis von Enrico, Vincent und Tom aus der Klasse 9a.
(Text und Fotos: Birgit Gnoyke)



