Am letzten Tag zeigte der Bodensee in Friedrichshafen sich dann doch noch von seiner schönsten Seite: Auf den glitzernden Wellen glitten Segelboote und Fähren in die Ferne und im Hintergrund öffnete der Himmel ein atemberaubendes Panorama der Alpen. Was für ein Glück! An diesem Dienstagmorgen vor den Sommerferien, auf dem Weg zum Zeppelinmuseum, hatte es noch in Strömen geregnet. – Wann immer eine Veranstaltung im Freien stattfand, hörte der Regen auf, so dass die nachmittägliche Wanderung in Richtung Eriskirch am Bodensee entlang doch noch und vor allem ohne Regenschirm stattfinden konnte. Dieser letzte Abend endete mit einem Abendessen im Biergarten „Lamm“ mit Blick auf den Jachthafen. Tags zuvor waren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10c und 10e schon mit dem Katamaran nach Konstanz gereist. Nach einer historischen Stadtführung mit zwei Stadtführern erkundeten sie selbst die Stadt, ehe sie sich in den Hafenhallen wieder zu einem gemeinsamen Abendessen trafen. Am Mittwoch reisten sie mit ihren Begleiterinnen Frau Gnoyke, Frau Schilling und ihrem Begleiter Herrn Arnold dann wieder nach Hause. Als Lektüre für die Zugfahrt nach Hause bekamen sie einen Artikel aus der Schwäbischen Zeitung: Graf Zeppelin hatte just in dem Jahr ihrer Klassenfahrt vor 125 Jahren mit Erfolg den ersten Zeppelin-Flug über den Bodensee durchgeführt. – Die Fahrt der 10er war ein Ersatz für die traditionell im Jahrgang 6 stattfindende Klassenfahrten ins Schullandheim, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten. – Sie war letztlich ein beglückendes Erlebnis für alle Beteiligten.

(Text: Birgit Gnoyke)
