Sommerkonzert des Carl-Laemmle-Gymnasiums

Sommerkonzert 2025

Die Sommerhitze hatte gerade eine Verschnaufpause eingelegt, als die unsere Musikensembles zu ihrem Sommerkonzert luden. Gut gelaunt strömten die etwa 100 Mitwirkenden und die zahlreichen Zuhörer in das Atrium der Schule, wo bereits allerhand Selbstgebackenes der Unterstufenensembles auf die Kundschaft wartete und bunte Banner und Podeste die Bühne markierten. Den Auftakt des Konzertes gab der Unterstufenchor unter der Leitung von Martina Gruber-Pfohl mit einem „Best-Of“ aus dem diesjährigen Frühjahrskonzert, wo der Chor mit dem Kurzmusical „Mit Mary nach den Sternen greifen“ Stücke aus Mary Poppins mit Laupheim und Carl Laemmle verknüpft hat. Gleich zu Beginn bezog der Chor auch die Galerie des Atriums mit ein, indem ein Teil der Chorsängerinnen dort einen beschwingten Schirmtanz aufführte. Motiviert, im doppelten Sinne gut gestimmt und klanglich präsent sangen sie von der Arbeit, die auch Spaß machen kann (Löffelchen voll Zucker), von den Aufgaben eines Kaminkehrers (Chim Chim Cheree), von dem besonderen Wort, das gute Laune verbreitet, wenn man es ausspricht (Supercalifragilistisch) und zogen am Ende das Fazit, das auch an die Lebensidee Carl Laemmles anknüpft, dass man alles erreichen kann, wenn man es nur will (Alles, was wir wollen). Die bunten Kostüme und Requisiten verhalfen dazu, dass auch die Augen der Zuhörerinnen und Zuhörer angesprochen wurden.

Sommerkonzert 2025

Beschwingt zählte Georg Schmälzle das erste Stück der Big Band, „Land Of A Thousand Dances“, ein, das mit seinen schmissigen Tanz-Rhythmen bereits zum Mit-Schnippen, Mit-Klatschen und in den letzten Reihen sogar zum Mittanzen motivierte. Das anschließende „Opus One“ entführte die Zuhörer in die goldene Swing-Ära und ließ mit „Car Wash“ die groovigen 70er auferstehen. Hier wie auch in dem folgenden modernen „Uptown Funk“ traten immer wieder einige Instrumente souverän solistisch improvisierend hervor und bildeten einen Gegenpart zum vollen Tutti-Sound. Als bewährte Gesangspartnerin der Big Band trat Carolin Schöttler in „It Don´t Mean A Thing“ mit sicherer und wohlklingender Stimme in Erscheinung und erntete so manchen Ruf nach einer Zugabe. Den Höhepunkt vor der Pause bildete eine „Blues Brothers Revue“, bei der die Musizierenden mit Sonnenbrille die gleichnamigen Kulthelden imitierten und auch eine interessante Choreographie mit ihren Instrumenten zum Besten gaben.

Sommerkonzert 2025

Ein Schulgong läutete das Ende der Pause ein und bildete den Auftakt zum Auftritt des Mittel-/ Oberstufenchores unter der Leitung von Andrea Schöttler. Mit verschiedenen Szenen führten die Schülerinnen und Schüler in die Schulwelt ein. Die beiden Hauptdarsteller – er begabter Basketballer (Jasmin Gretzinger, 8e/ Hanna Neidlinger, 10a) und sie Mathe-As (Hanna Lürcken, 8e/ Marieke Gihr, 10a) – lernen sich im Urlaub kennen und finden nach anfänglichem Zögern beim Karaoke-Singen immer mehr Gefallen daran und aneinander. Ihre neue Passion wird in der Schule nicht gerne gesehen. Die Basketballmannschaft sieht durch die Neigungen ihres Spielemachers ihr Endspiel gefährdet, dessen Zwiespalt setzte der Chor anschaulich in einer Ball-Choreographie von drei Chor-Jungs um (Bastian Mainka, Hannes Locherer, Jonas Pfohl, 8e). Auch die bisherigen Hauptdarsteller des Musicals (Carolin Schöttler, 12c und Johanna Müller, 8e), die um jeden Preis nach oben möchten und dabei in jeder Hinsicht übertreiben – vom Chor sehr amüsant mit watschelnden und linkischen Bewegungen dargestellt –, fürchten Konkurrenz. Nach einigen Intrigen und Verwicklungen erkennen jedoch alle am Schluss, dass das Gegeneinander alle nur unglücklich macht und sie nur gemeinsam etwas erreichen können. Bei diesem Schluss-Stück (Soli: Ella Kötter, 9e und Ann-Katrin Gerner, 10a), das Stadion-Feeling aufkommen ließ – die Basketballmannschaft hat ihr Endspiel gewonnen – wurde der Mittel-/ Oberstufenchor vom Unterstufenchor unterstützt. Der Chor – schmissig begleitet von Marius Schöttler am Klavier – beeindruckte mit schönen Stimmen, verständlicher Aussprache, guter Intonation, klangvoller Mehrstimmigkeit und ausdrucksstarken Choreographien. Auch die schauspielerischen und solistischen Talente der jungen Sängerinnen und Sänger wirkten überzeugend und wurden mit viel Applaus bedacht. Mit einem Dank an die Aufführenden und dem Abschied der mitwirkenden Abiturienten ging ein beeindruckender Abend zu Ende und wird bei Publikum und Aufführenden noch lange im Gedächtnis und in den Ohren bleiben.

Sommerkonzert 2025